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Wie es zu Scurdy kam

Der Trend zur Individualisierung von Massenprodukten ist ungebrochen. Gerade in Deutschland gibt es bereits viele Unternehmen, die dem User erlauben, eigene T-Shirts, Müslis und sogar Tees zu designen bzw. zu mischen. Was unser Gründer Manuel allerdings noch immer schmerzlich vermisste, war die Möglichkeit, seine eigenen Schuhe zu designen, und zwar nicht nur hinsichtlich der Farbkombinationen, sondern völlig frei!

Fasziniert von der Idee setzte sich Manuel Ende 2008 hin und begann, Hersteller von Schuhen zu kontaktieren. Zuerst in Fernost und Europa, was sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Anfang 2009 lernte Manuel über einen gemeinsamen Freund, seinen heutigen Mitgründer Max kennen, der ihn während seiner Semesterferien an der Uni Witten / Herdecke bei der Lieferantensuche unterstützte. Wir bekamen die ersten Musterschuhe, die unseren Qualitätsansprüchen allerdings absolut nicht genügten. Dementsprechend beendeten wir die Suche in Fernost und dem europäischen Ausland dann Mitte 2009.

Wir entschlossen uns dazu in Deutschland nach geeigneten Herstellern zu suchen, die uns zum einen Qualität und eine schnelle Lieferzeit anbieten können, was sich als sehr kompliziert herausstellen sollte. In Deutschland gibt es nicht mehr viele Schuhhersteller. Und die wenigen, die es noch gibt, produzieren in Deutschland oft nur Musterschuhe. Die Serienproduktion wird dann meist in Osteuropa erledigt. Bis Ende 2009 gelang es uns nicht, einen Schuhhersteller zu finden, der unsere Scurdy’s komplett an einem Standort zu menschlichen Preisen produzieren konnte.

Also begannen wir damit, die Produktion und den Einkauf der Materialien selbst in die Hand zu nehmen und fanden in Rheinland-Pfalz ein Unternehmen, welches uns diese Möglichkeit einräumte. Uns wurden Maschinen und Mitarbeiter für die Entwicklung zur Verfügung gestellt. Von Februar 2010 bis Mai 2010 unterstütze uns zudem Diplom-Schuhtechniker Jochen Backhaus bei der Entwicklung und suchte nach geeigneten Lieferanten.

Nachdem wir den heutigen Scurdy-Sneaker zu unserer absoluten Zufriedenheit entwickelt hatten, mussten wir noch entscheiden, ob wir nun selbst produzieren oder noch nach Produzenten in der Region suchen. Wir entschieden uns wegen der Qualität auf Erfahrung zu setzen und fanden diese bei unseren Handfertigungs-Partnern in Rheinland-Pfalz. Den Einkauf der Materialien regeln wir nach wie vor selbst. In den Monaten vor dem Launch haben wir mit unseren Partnern über 100 Paar produziert und sind sehr froh, diesen Weg gewählt zu haben.

Die Programmierung der Scurdy Webseite stellte sich allerdings als schwieriger heraus, als angenommen. Probleme bei der Programmierung gab es insbesondere mit dem Konfigurator. Die ersten beiden Unternehmen, die sich dieser Aufgabe annahmen, konnten unsere Erwartungen und Zeitvorgaben leider nicht erfüllen. Im Herbst 2010 entschieden wir uns somit eine neue Agentur für die Programmierung zu suchen. Gefunden haben wir eine Agentur in Süddeutschland, die bereits erfolgreich Konfiguratoren gebaut hatten.  Endlich konnten unsere Schuhe ganz einfach selbst gestaltet werden, mit Texten, Farben und eigenen, individuellen Schuhdesigns und Motiven.

Anders als bei der Programmierung, hatten wir beim Thema Design sofort den richtigen Partner! Denn das hatte Timo von emodia.de von Anfang an im Griff. Er überrascht uns immer wieder mit seinen guten Ideen und Designs. Letztes Jahr hat er sein Studium mit sehr guten Leistungen abgeschlossen und ist seitdem diplomierter Mediendesigner. Timo ist für die Website und das komplette CI von Scurdy verantwortlich und designt für uns zudem Schuhe.


Auch in Sachen Fotos gehen wir keine Kompromisse ein. Direkt von Beginn an haben wir Sebastian von your-photo.net beauftragt., Produktaufnahmen anzufertigen, unsere Models zu fotografieren, oder unser Team ins richtige Licht zu setzen. Du kannst dir hier das Making-Of-Video zu unserer Scurdy-Fotosession anschauen.